Donnerstag, 18. Oktober 2007

Das Tagebuch beginnt

Also, ich beginne nun mit meinem ersten drei Tagen in Japan.
Nehmt etwas Ruecksicht. Meine Eintraege in das Heft, das ihr mir geschenkt habt, machte ich jeweils wenn ich abends ins Hotel kam...
(Bilder kann ich z.Z. leider auch keine hochladen, da ich an einem oeffentlichen Computer sitze).

Tag 1 (15. Oktober 2007)

Heute bin ich , nach ca. 12 Stunden Flug und vier Hollywood-Filmen, endlich in Tokyo-Narita angekommen. Und eigentlich hatte ich erwartet, dass mich Jessy, die Tochter eines Kollegen von der Arbeit bei der Fa. Weidmann, am Flughafen begruesst. -> War aber nichts...
Ich wartete etwa eine Stunde und liess sie sogar ausrufen, aber weiterhin nichts...
Etwas nervoes machte ich mich auf den Weg in ein Internet-Cafe des Flughafens, um die Natelnummer, die sie mir per Mail geschickt hatte herauszusuchen, damit ich sie anrufen konnte.
->Muenztelefon (Mein Natel funktioniert natuerlich nicht in Japan X-)
->Nr. waehlen
->Sie nimmt ab (Im Nebel meiner Verzweiflung klang ihre Stimme gar goettlich ;-)
Bis wir nun aber wirklich gefunden hatten, musste ich sie von drei verschiedenen Muenztelefonen anrufen; wir kreisten uns sozusagen immer enger ein.
Ich ersaehte eine blonde, junge Frau - die einzige uebrigens weit und breit ;-) - und quatschte sie von hinten an: "Jessy?".
Endlich standen wir uns gegenueber. Und mein Gepaeck fuehlte sich gleich nicht mehr so schwer an ;-)
Auf ging es nun mit der Limousine Nr. 10, womit ein Bus gemeint ist, nach Ikebukuro (1.5h Fahrt fuer 30 CHFr.), wo sich mein Hotel befindet. Natruerlich hielt der Bus aber an einem ganz anderen Ort in der Stadt, als wir eigendlich wollten und so mussten wir uns zu Fuss durch die Gassen schlagen. Da aber Jessy nicht mehr genau wusste, wo mein Hotel war, verliefen wir uns und mussten einige Male wieder umkehren, was mir aber relativ egal war (Hauptsache nicht alleine unterwegs in diesem Wirrwar von Gassen, Strassen und Gebaeuden, die alle nur auf kanschi (japanische Schriftzeichen) angeschrieben sind!!).
Hotel gefunden, einchecken aber erst um 15:00.
Immerhin konnte ich schon einmal mein Gepaeck abgeben (22kg Tauchausruestung, 17kg Kleider unsw. und 8kg Handgepack X-).
Da Chillen im Hotelzimmer gerade nicht moeglich war, nahm mich Jessy mit nach Jimbocho, wo sie auch gleich zur Schule musste (dass sie meinetwegen etwas zu spaet kam wird hier nicht verraten...) und ich mir etwas die Beine vertreten konnte (Jessy wiess mir freundlicherweise den Weg zu einem schoenen Park ganz in der Naehe ihrer Schule).
Auf dem Weg zu diesem Park lernte ich per Zufall NEKO kennen, ein Japaner, der in der Welt herumreist und Stadtplaene zeichnet (dafuer hat er extra immer so ein Rad dabei, das er vor sich her stossen kann und die gegangenen Meter zaehlt). Diese Plaene versucht er dann in Japan wieder irgendwelchen Firmen zu verkaufen (ich glaube nicht, dass er davon leben kann, aber er ist ein lustiger Typ und das Ganze eine geile Idee ;-).
Im Park angekommen, musste ich feststellen, dass sich die Vegetation nicht gross von der unserigen unterscheidet (->waere fuer einen gut vorbereiteten Toursiten ja auch zu erwarten gewesen X-) =>> aber die Tierwelt!!!
Als erstes kraechzten ueberall riesige Raben/Kraehen/Dingens mit sicher 8cm langen Schnaebeln umher und dann, zum Entsetzen meinerseits, hiengen ueberall uebergrosse Spinnennetze mit jeweils einer, in der Mitte lauernden, gruen gelb schwarzen Spinne (den Zebraspinnen sehr aehnlich, einfach laenglicher und etwa handfaechengross)!! #Schauder#
Bis zum Ende von Jessys Unterricht war ich dann zuerst in einer japanischen Tempelanlage und darauf in einem Kriegsmuseum. "schon krass diese Kamikazeflieger!! Und es gab sogar Ein-Mann-Torpedos, -> zu hart!!"
Um 17:00, am vereinbarten Treffpunkt, lernte ich noch ein paar von Jessy's Schulkammeraden kennen (Mari und ihre aeltere Schwester, Jenny, Ka, Mathias, Andre, Oskar...)-> Alles Deutsche und Schweden ;-).
Wir gingen dann alle zusammen etwas essen, wobei ich dann nur die Reisschale, die zu meinem bestellten Salt serviert wurde ass (im Salt hatte es so kleine weisse Wuermer oder Fischchen oder so was und der Dressing war ueberhaupt nicht nach meinem Geschmack... Hoffentlich geht das nicht so weiter X-). Anschliessend gingen die einen noch Bier trinken; ich allerdings, wollte nur noch schlafen. Um 19:00 betrat ich das erste Mal mein Hotelzimmer. Ca. 9 Quadratmeter (incl. Bad), kein Schrank, nichts in der Minibar und nur japanische Sender im Fernsehen. Das alles war mir aber egal, ich wollte nur noch schlafen.
Gute Nacht!

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

回り道 御免ね!
Hihi.... sorry numal gäl :D Hetsch au öpis chöne säge wo mer dra verbi gloffe sind :P