Donnerstag, 29. November 2007

Tage 36 - 45 (Mo. 19. - Do. 29. November 2007)

Die zweite Woche auf Phuket habe ich nicht mehr ganz so hart trainiert, da ich 1. meine Rippen, meine Blatern und meine Nase schonen wollte und 2. weil es einfach noch heisser war, als in der 1. Woche.
Letzten Freitag gingen wir an ein oertliches Festival, das sehr einem schweizer "Maert" glich um etwas Spass zu haben, Spiele zu spielen und evtl. Souveniers zu kaufen. Es war noch eine witzige angelegenheit, die Spiele und Kinderkarussels sind hier alle ganz simpel gehalten, nicht mal ein Luftgewehrstand gab es. Dafuer verkauften sie an manchen Staenden gebratene Heuschrecken, Kakerlaken und eine Art Holzwuermer und sie hatten eine grosse Buehne, auf der manchmal Bands auftraten, manchmal open mike fuer Karaoke war :-)
Am Samstag war grosses BBQ im Camp es wurden ca. 100kg Fleisch auf den Grill geschmissen!! --> Ja ja, mittlerweile faellt mir das mit dem Tote-Tiere-Essen nicht mehr ganz so schwehr X-) Danach gingen viele der Jungs und auch ich wieder aufs Festival, diesmal aber, um maechtig viel Bier zu trinken!! |-) Danach noch ne Bar-tour und um 02:00 fiel ich tot ins Bett...
Nachdem ich den ganzen Sonntag gelitten hatte, gingen wir am selbigen Abend nach Patong (Partymetropole), da das Camp fuer Joe (einer der Englaender im Camp) einen Kampf gegen einen Deutschen Taekwondo-Hoschi organisiert hatte. Wir ersteigerten uns Tickets fuer 1000 Baht (ca. 33 CHFr.) und somit den Eintritt ins Bangla-Station, in dem an diesem Abend (eigentlich fast jeden Abend :-) neun Kaempfe stattfanden. Als erstes kaempften zwei 10 jaehrige Jungs und dann ging die Gewichtsklasse stetig etwas hoch. Zwischendurch traten auch mal zwei Frauen gegeneinander an. Der zweitletzte Kampf war dann GB gegen D, wobei der Taekwondoler die ganze Zeit mit seinen Fuessen hin- und herwirbelte, wenn es aber zu einem richtigen Schlagabtausch kam, sich immer gleich auf den Boden fallen liess, damit Joe nicht mehr zuschlagen durfte. Naja, Deutschland hat dann auch verloren, nachdem der Schiedsrichter nach dem X-ten Hinfallen den Kampf abbrach X-) Gross an der Siegesfeier teilnehmen konnte ich nicht mehr, da ich mich ja am naechsten Tag zum Tauchen angemeldet habe...
Die 3 Tage, in denen ich hier getaucht ?bin/habe?, waren super!! Ich war mit www.sea-bees.com unterwegs und ein Tag auf dem Schiff mit Fruehstueck, Mittagessen, gratis Fruechten und Wasser die ganze Zeit plus zwei Tauchgaenge kosteten mich ca. 100 CHFr., was noch geht, da die Tauchplaetze hier (zumindest die, die ich gesehen habe) wirklich klasse sind!! Ich hab so viele krasse Fische, Ficher und Schwaerme gesehen, dass ich mich gar nicht mehr an alles erinnern kann (mit jedem Tag im Urlaub schrumpft mein Hirn ;-)!! Hier aber ein paar spezielle: Leopardenhai (2m): ruhig auf dem Boden liegend und von ganz nah zu betrachten, Ammenhai (>1m): in einer Felsspalte versteckt, ebenfalls von ganz nah zu betrachten, riesen Zackenbarsche (>1m), Baracudaschwaerme (ueber 300 Tiere) und einen Manta (3m Spannweite) von ganz nah (ca. 2m entfernt)!!!! Leider war die Sicht jeweils nicht ausgesprochen gut, aber die Betreuung war easy und ich durfte zwei der drei Tage mit Maretta tauchen, die schon seit 1971 hier herumtaucht und bereits ueber 22'000 Tauchgaenge hat!! Die Frau hat mir alles gezeigt!! X-P
Heute, Donnerstag habe ich wiedermal die Waesche gemacht, mich fuer morgen zu einer Safari angemeldet und etwas ins Internet geschrieben....
Bis bald & keep reading

Dienstag, 20. November 2007

Kapitel 3 -> Thailand

Tage 29 - 35 (Montag 12. - Sonntag 18. November 2007)

Die erste Woche im www.phuket-muay-thai.com :
Gestern Abend bin ich im Camp angekommen und konnte meinen deluxe Bungalow mit Ausblick beziehen. Ich war dann die ganze Woche immer zu kaputt, um etwas ins Tagebuch zu schreiben, hier deshalb eine kleine Zusammenfassung:
Das 1. Training des Tages beginnt um 07:30. Zuerst werden etwa 5.5km gejoggt, dann 20min gespringseilt, 3 Runden geschattenboxt, 3 Runden gesparringt, 3 Runden geboxsackt und dann noch gewichtegehebt usw. Zwischendurch werden immer Liegestuetzen und Rumpfbeugen gemacht, damit man sich ja nicht erholen kann X-) nach 2-3 Stunden ist dann das erste Training vorbei und man hat Pause bis 15:00, wenn das 2. Training im gleichen Stil startet. Schoen, oder? X-)
Ausser mir sind noch ein paar andere Leute im Camp: Englaender, 1 Spanier, 1 Amerikaner und 1 Hollaender.
Adam und Joe (GB) sind zusammen vor ein paar Wochen nach Thailand gekommen, um etwas herumzureisen und ihre Fitness zu verbessern. Beide haben vorher noch nie geboxt o.ae. und trotzdem wird Joe naechsten Sonntag tatsaechlich einen richtigen Kampf austragen!!!
Dann waeren da noch Sam und Louis, ebenfalls Englaender, die mich irgendwie an meine Zeit in der Cerberus erinnern X-) V.a. Louis hat ziemliche Aehnlichkeit mit Suls X-) -> Bsp. er lernte am Dienstag per Zufall ein paar alte Englaender kennen und nahm dann mit denen an einem Fischerwettbewerb teil!!
Der Amerikaner, Ken, hat schon mehrere Kaempfe hinter sich und kaempft z.Z. fuer das Camp. Er meinte, wenn man ein mal im Monat kaempfe und lebe wie ein Thailaender, koenne man sich so sein Leben finanzieren. Aber mal ehrlich, wer will das schon?!
Dann waeren da noch der Hollaender (Jeff) und sein spanischer Freund (Sergio). Die haben haben zusammen ein Restaurant in Spanien und nach Thailand werden sie ebenfalls nach Bali fliegen, wo ich sie hoffentlich treffen werde!!
So, und jetzt ein paar Ereignisse der letzten Woche:

Nach dem 1. Training hatte ich bereits 2 Blatern am rechten und eine am linken Fuss. Ausserdem je eine an jedem Daumen vom Springseilen. -> Das kommt davon, wenn man vorher fast 2 Monate nicht mehr trainiert X-)

Auf dem Jogging Rundkurs kann man eine Tote Python im Gebuesch bewundern. Durchmesser an der dicksten Stelle ca. 23-30cm!!! Sie stinkt allerdings schon ziemlich -> Man wird sie also nur ein oder zwei mal anschauen gehen X-)

Auf Phuket gibt es anscheinend noch ganz andere Ficher: Koenigskobras, Affen, Spinnen...

Im Baum vor meinem Bungalow hausen einige Eichhoernchen, die sind suess :-)

In meinem Bungalow hausen hunderte von Geckos und Springspinnen, die sind weniger Suess X-)

Irgendwann wollte ich es mir auf dem Sofa bequem machen, da krabbelt doch tatsaechlich ne riesen Kakerlake unter meinem Kopfkissen hervor!!! IIIIIIIkkkkk!!!

Am 2. Tag hatte ich Sparring mit jemandem, der nur zum Trainieren hier ins Camp kommt und eigentlich irgendwo auf der Insel eine kleine Bar besitzt. Sie nennen ihn Smiley, da er die ganze Zeit immer vor sich hin grinnst. ...Auf jeden Fall, hat er mir einen boesen Schlag direkt auf meine Nase gegeben!! --> Timbeeeeer!!!

Am Donnerstag hatte ich Sparring mit Jeff und er hat mir fast die linke Niere rueber zu der rechten gepruegelt (evtl. ist sogar ein Rippchen gebrochen...)

Ach ja, beim Training kotze ich fast und das 5-6 Mal...

Mein Bungalow ist riesig: Grosses Fernsehzimmer, Balkon, easy Kueche, grosses Badezimmer und ein Schlafzimmer mit Doppelbett und A/C.

Manchmal koche ich mir selber etwas, aber meistens gehen wir ueber Mittag in ein Breakfast Restaurant und Abends je nach Lust und Laune in verschiedene Restaurants. In einem Touristen Resti bezahlt man schnell mal 10 CHFr., in einem einheimischen Restaurant selten mehr als 3.-. Das Problem ist, dass viele der Jungs schon so lange hier sind, dass ihnen das Thai-Essen vertleidet ist.

Am Samstag Abend sind wir in den Ausgang gegangen!!! Scheisse sind die Jungs krass drauf!!! Sam wusste am Sonntag nichts mehr X-)

So, das wars fuers erste...
Ich melde mich bald wieder!!
Tag 28 (Sonntag 11. November 2007)

Zum Fruehstueck gab es eine Tasse Tee und ein Stueck Zopf, genau wie ich es bestellt hatte. Und um 05:00 begann die Reise nach Bacolod zum Flughafen. Ich versuchte irgendwie zu schlafen, daber die Strassen hier sind ziemlich uneben und da faellt einem das Schlafen im Sitzen ziemlich schwer.
In Bacolod musste ich vernehmen, dass mein Flieger ca. 50min Verspaetung haben wird, was mir ueberhaupt nich passte, denn ich hatte die Weitereise nach Manila und dann weiter nach Thailand ziemlich knapp geplant und 50min Verspaetung konnten bedeuten, dass ich meinen Flieger in Manila nicht mehr erwische!!!! Ich wurde also ein wenig nervoes... Die Servierduese im Flugzeug rief dann fuer mich in Manila an, so dass dort ein Shuttlebus vom Terminal 2 zum Terminal 1 bereitstand, der mich dan asap zu meinem Flug bringen wird. Leider habe ich die Dame dann noch etwas falsch verstanden und verlor weitere Zeit, bis ich dann den Shuttlebus gefunden hatte. Im Terminal 1 angekommen zeigte sich mir ein Bild des Grauens!! Ich kam zwar nur 15min zu spaet (d.h. 1:45 vor Abflug), aber vor den Check-In-Staenden der ThaiAir war eine Schlange, so lang, wie ich sie noch nicht mal an einem Gleis 2 Konzert in der Rampe Bubikon erlebt habe!!! ;-) ....Die offizielle Abflugszeit meiner Maschine war 14:20. Um exakt 14:19 nahm ich auf meinem Sitz platz! ..Phuhh..
Das Umsteigen in Bangkok verlief dann wieder glatt.. :-)
Tag 27 (Samstag 10. November 2007)

08:00 Fruehstuecken mit Andi, der mir ein bisschen was von sich erzaehlte.. Chillen...
Am Abend kamen dann noch Neeskea, Anna, Stefan, Thomas, Kay und Stefan vorbei, naja, um das Mongolian BBQ zu geniessen und aber auch, um Stefans geburtstag zu feiern (Stefan vergass uebrigens, mir meine Adressliste, die ich irgendwie in Neeskeas Tasche verloren hatte, wiederzubringen. Falls ihr also keine Postkarten mehr erhaltet, gebt ihm die Schuld ;-).
Es war ein gelungener letzter Abend will ich mal sagen!! --> Denn anschliessend gabs noch Raclette!!! (Die drei hatten extra Kaese aus der Schweiz mitgenommen!!!) --> MMMMjjjjjjammmm!!!!
Um 23:00 bin ich dann schlafen gegangen, denn um 04:00 galt es bereits wieder aufzustehen und meine Reise fortzusetzen...
Tag 26 (Freitag 09. November 2007)

Aufstehen, chillen.
Um 18:30 kam Arthur von Bacolod zurueck und er brachte seine beiden Nichten (Nicole und Martina) mit, die ihn hier fuer zwei Wochen besuchen. Ausserdem hatte er Andi dabei, einen Luzerner, der diese Saison als Koch fuer ihn Arbeiten wird.
--> Endlich sind wieder Gaeste hier, mit denen ich mich ein wenig unterhalten kann X-) ...Ich habs schon genossen, alleine mit den Angestellten herumzuplauschen, aber wenn man nichts versteht, dann kanns schon ab und an etwas muehsahm werden...
Arthur lud uns alle auf ein Willkommensbier/drink und wir unterhielten uns praechtig. Um 22:30 wurde unsere Unterhaltung ploetzlich von zwei Flughunden, die ueber uns kreisten unterbrochen. Der groessere von beiden hatte bestimmt eine Spannweite von einem Meter!!! Leider konnte ich kein Foto machen... Das war schon eindruecklich!!!
Tag 25 (Donnerstag 08. November 2007)

08:30 -> Aufstehen -> Fruehstueck
und dann Waesche machen bis 11:30 -> Ich hatte kaum noch Platz, um mein Zeug aufzuhaengen :-)
Dann fuhr ich wieder nach Sipalay ins Internetcafe...
Um 16:00 traf ich mich dann mit Rogie in seinem Haus, da er mich zuvor zu einem Kaffee eingeladen hatte. Ein kleines 3-4 Zimmer Haeuschen mit Blechdach. Er zeigte mir Bilder von seiner Familie und von einem deutschen Paeaerchen, das jedes Jahr Geld spendet, damit sich auch die aermsten des Dorfes Medizin fuer ihre Kinder leisten koennen. Rogie selbst spart jeden Piso, den er kriegen kann, damit er ab und zu was an seinem Haus machen kann. Irgendwann wars dann Zeit fuers Abendessen... Spaeter spielten die Weiber dann Tat oder Wahrheit -> Seit meiner Gymnasiumszeit habe ich keine Maedchen so rumkichern und rumschreien gehoehrt!! -> Gruss an Flurina, Viviane, Beatriz, Michelle und Nora ;-)
Tag 24 (Mittwoch 07. November 2007)

11:00 Tauchen mit Rogie am Ayers Rock -> Fledermausfisch, zwei etwas groessere Fische und viele Fischschwaerme... Chilling... Spaeter Abendessen mit Randy und Edz, die dann meinten, sie gingen noch an die Bar und wuerden dort auf mich warten. Doch, als ich ebenfalls dort eintraf, waren sie schon in ihr Zimmer verschwunden... Ei ei ei, die heutige Jugend... X-) So sollte ich halt mein Bier alleine trinken...

Donnerstag, 8. November 2007

Tag 23 (Dienstag 06. November 2007)

-> Aufstehen
-> Fruehstueck
-> 10:00 Tauchen.
Heute war was ganz schoens dran, die SS PANAY, ein Wrack aus dem 2. Weltkrieg: Es sank 1942 aufgrund japanischer Torpedos, deren Einschussloecher man noch sehen kann. Gestartet wird mit einem Freiabstieg auf 35m und dann kann man ziemlich tief runter, auf ca. 43m, oder auch mehr. Hier begegneten mir gleich etwa fuenf Zackenbarsche und unzaehlige Fischschwaerme! Wenn man gut hinschaute, konnte man noch Gasmasken und deren Filter sehen. Ein super Tauchgang!!
Essen, Entspanne, mit den Weibern herumwitzeln...
Um 15:00 machte ich dann nochmals einen Ausflug ins Internetcafe und um 17:15 dachte ich mir, ich koenne ja mal versuchen, irgendwo in die Pampa herauszufahren... Rogie meinte, dass es eine sehr schoene Strecke auf einen Berg hinauf gaebe... Die wollte ich suchen!! Leider fand ich sie nicht X-) sondern fuhr einfach 20min raus in die Pampa, bis mir einfiel, dass ich wieder, bevor es dunkel wird, zurueck sein sollte (18:00 = Stockfinster), also drehte ich die Maschine um. Was ich ebenfalls nicht miteinberechnet hatte, war, dass hier im "Outback", wo die Reisfelder bluehen, die Muecken in einer noch viel groesseren Menge herumschwirren wenn sich der Himmel beginnt rot zu faerben.
!!Es war sehr lustig!! <- Fuer alle die der Ironie froehnen... Unterwegs hatte ich dann noch fast einen Zusammenstoss mit so einem typisch philippinischen Motorrad mit Seitenwagen und mindestens acht Personen draufsitzend und -stehend. Dieser Penner kam um die Kurve --> Auf der falschen "Strassen"seite (es war ja mehr ein Feldweg)!!! Aber das ist hier ja normal X-)
Zurueck in Punta Ballo, so heisst das kleine Dorf oberhalb des Tauchresorts, musste ich mir erst mal das Gemueck vom Koerper spuehlen und mich mit Anti-Instect einspruehen, damit die Ficher nicht das Blut ihrer verstorbenen Brueder und Schwestern riechen und mich fuer meine Morde bestrafen konnten X-)
Beim Abendessen lernte ich ein Paar kennen, dass per Zufall hierhergefunden hatte: Randy und Edz (Kurz fuer Edna). Randy ist Kanadier und hat vor 2-3 Jahren wohl ziemlich viel Geld von seinem Vater geerbt, sich deshalb entschlossen, hier auf den Philippinen niederzulassen und wenn er nicht wollte, nie wieder in seinem Leben zu arbeiten. ...Wieso auch nicht I-). Edz ist seine Philippinische Freundin und im Moment machen die beiden gerade eine Toeff-Tour um Negros herum und bleiben wohl noch bis uebermorgen hier im http://www.artisticdiving.com/. Randy hat wohl aber Angst tauchen zu gehen, erzaehlte er mir, da er, als er das erste Mal in seinem Leben im Meer Schnorcheln gegangen ist (uebrigens erst letzten Mai), gleich von einem Drueckerfisch attackiert wurde :-). Nach dem Essen verschwanden die Beiden wieder ;-) und ich forderte Jonalyn zu einem Billardspiel heraus, dass ich 3:0 gewann. So macht spielen Spass ;-)
Tag 22 (Montag 05. November 2007)

Aufstehen 09:00
Fruehstueck 10:00
Tauchen "Da West"
-> Freier Abstieg auf 35m
-> Grosse Schwaerme von jungen Drueckerfischen, viele Riesengorgonien, zwei Stachelrochen und sonstige Fischschwaerme.
Am spaeteren Nachmittag konnte ich mir Rogies Motorrad (125er Kawasaki) ausleihen und in die Stadt (Sipalay) fahren, wo es ein Internetcafe gibt, ihn dem ich jetzt sitze ;-). Auf dem Weg hierhin riefen mir jedes Kind und auch jeder Erwachsenen irgendwelche Dinge zu, wohl alle voll happy, eine Langnase (so werden hier die Weissen genannt) auf einem Motorrad vorbeifahren zu sehen... Ausserdem musste ich ebenfalls auf die Hunde, Katzen und Huehner, die auf der Strasse lagen, darueber rannten oder grade draufkackten, aufpassen und glaubt mir hier gibt es reichlich viele dieser wandelnden Saeuchen!!
Das Cafe, in dem ich jetzt sitze gleicht eher einem kleinen Bunker ohne Fenster und mit ziemlich schlechter Luft, da sich etwa 20 PCs darin befinden und vor jedem etwa 3 jugendliche sich die Finger wundgamen!! ...Immerhin HighSpeed!
Auf dem Rueckweg musste ich mich beeilen, da es schon dunkel wurde und hier bei Dunkelheit zu fahren ist echt der Horror: Alle fahren entweder mit den Scheinwerfern an oder gleich ganz ohne Licht, dann sind da immer noch die Tiere, plus die Menschen und zusaetzlich kommen beim Eindunkeln auch die Muecken, die einem ganz nett davon abraten, den Mund auch nur einen Millimeter zu oeffnen!! Es fuehlte sich echt an, als ob es hageln wuerde X-)
Ich schaffte es zum Glueck noch 10min bevor es ganz dunkel wurde im www.artisticdiving.com anzukommen...
Abendessen, Bier, Bier, Bier, Schliafe...
Nachtrag

Gesern hat Yasmen (eine Angestellte) eine Krasse Spinne entdeckt und da hier mittlerweile alle wissen, dass ich riesige Angst vor diesen Fichern habe, musste sie mir natuerlich zeigen. Ein krasses Teil!! Durchmesser ca. 10-14cm, rote Beine und Kopf und ein gelbes Hinterteil mit so einer Art Hoerner wegstehend. Ich fragte sie, ob diese denn gefaehrlich sei und sie meinte "Yes, very dangerous!!". Spaeter fragte ich noch ihre Schwester Virgie und sie meinte auch: "Very dangerous!!", Und auf die Frage, ob man denn vom einem Biss sterben wuerde, meinte sie nur:"Not immedately..." --> Juhuu!!!
Naja, sie hat ja ihr Netz immerhin 20m von meinem Bungalow entfernt gesponnen, da muss ich mir ja keine Sorgen machen X-P
Tag 21 (Sonntag 04. November 2007)

Wecker, raus, Roeschti.
10:00 Tauchen mit Rogie und vier Philippinern aus Bacolod, die wohl noch nicht so viel Taucherfahrung haben und deshalb etwas vervoes im Wasser herumzappelten. Rogie entschied sich deshalb, sich um die vier zu kuemmern und mich die gleiche Route etwas teifer tauchen zu lassen, damit er auch auf mich eine Auge haben konnte. Ich sah riesige Feuerfische, Drachenkoepfe, einen grossen Napoleon, einen 70cm Zackenbarsch einen Makrelenschwarm und natuerlich die MS JOJO, ein Schiffswrack, das anscheinend sank, da es ueberladen war X-)
Zum Abschied von Anna und Neeskea assen wir noch ein Eis und dann kam auch schon bald Stefan, um sie abzuholen. Ich chillte dann ein bisschen und witzelte mit den Angestellten herum, bis ich dann um 17:00 ein Bier bestellte, das mich aus unerfindlichen Gruenden dermassen weghaute, dass ich mich hinlegen musste und bis 20:00 schlief! Jetzt musste ich mich beeilen, denn Abendessen gibt es nur bis 21:00. Also duschen, Anti-Insect-Spray fuer empfindliche Haut X-) und los zum "Znacht": Ein feines, nicht sooo scharfes Curry und ein gemischter Salat voraus (den Essig fuer die Salatsauce gewinnt das Ressort aus den hauseigenen Palmen!!! Dazu wird die Palme oben irgendwo angeritzt, damit eine Art Palmensaft entweicht und dieser wird dann ca. zwei Monate eingelagert, bis er zu Essig geworden ist!! Und ich sage euch, ich hab selten so eine gute Salatsauce gegessen, auch wenn natuerlich noch andere Faktoren als der Essig eine Rolle spielen ;-), ach ja, eine Liter Fruchtsaft gabs natuerlich auch... Dann forderten mich die angestellten Medels, die, da ich mittlerweile eigentlich der einzige Gast war, fast nichts zu tun hatten, zu einem Billardspiel heraus. Ich spielte mit Meylin gegen Virgie und Jonalyn. Wir gewannen 3:0. Spaeter setzte ich mich dann noch an die Bar und trank eine Cuba Libre, den man hier aber als RumCoke bestellen muss... Guets Naechtle ;-)
Tag 20 (Samstag 03. November 2007)

Am Morgen gingen wir (Rogie, Stefan, Thomas (zwei weiter Entwicklungshelfer) und ich) zum Marco Polo Tauchplatz. Da macht man erst einen Freiabstieg auf 27m, dann taucht man etwas herum, so bis auf 31m und laesst sich anschliessend von der Stroemung wieder an den Ausgangspunkt treiben. Gesehen haben wir ein paar recht ansehliche Fischschwaerme, eine Riesenmakrele (ca. 1.5-2m) und den groessten Napoleon ever seen!! Danach gabs Gechille und Gequatsche mit Neeskea und wenn sie Zeit fand, auch mit Anna. Nach dem Abendessen forderte uns Arthur zu einem Billardspiel heraus: Anna und ich gegen Neeskea und ihn. Naja, wir haben dann wieder 2:1 verloren, wobei ich gerade mal 1 Kugel von uns und sicher auch 1 Kugel von ihne versenkt habe; ich gebs ungern zu, aber die grosse Arbeit hat Anna erledigt X-) Diesmal lud uns dann Arthur auf einen Siegestrunk ein und wir sassen noch bis 00:30 an der Bar. Schliafe...
Tag 19 (Freitag 02. November 2007)

08:30 -> Wecker
09:00 -> Fruehstueck (Roeschti)
09:45 -> Tauchen mit Rogie, Mike und Neeskea -> Steilwand, aber nichts wirklich Spezielles.
Am Nachmittag fing ich schon ziemlich frueh an Bier zu trinken, da ich ja heute nicht mehr tauchen musste X-) Naja, um 22:00 ging ich auf jeden Fall schlafen...
Tag 18 (Donnerstag 01. November 2007)

Ich schlief aus... Kein Wecker...
Dann schaute ich Kay und seinem Vater zu, wie sie im Pool ihre ersten Taucherfahrungen machten. Neben den beiden lernten auch eine Philippinerin und Anna, eine Praktikantin des www.gtz.de ihre ersten "Schritte" unter Wasser zu machen. Anna war mit Neeskea gekommen, die sich mit mir am Poolrand etwas unterhielt. Nachmittag verlief dann ziemlich chillig und um 18:30 machte ich mit Rogie einen Nachttauchgang --> Wunderschoen --> Viele verschiedene Krebse, 2 spanische Taenzerinnen... Dann gabs Abendessen (ca. 20:00) -> Gruenes Curry (verflixt schaft!!) und bis ich schlafen ging, spielte ich zuerst mit Jonalyn (BarMaid) gegen Anna und Neeskea und danach fuenf Runden gegen Roy (ebenfall Tauchguide), die ich alle gewann X-)!! Morgen will er es nochmals versuchen. He hee!!
Tag 17 (Mittwoch 31. Oktober 2007)

08:30 -> Nicolas Wecker
09:00 -> Birchermueesli!!
09:45 -> Tauchen mit Rogie am Manta Drop.
Und man glaubt es kaum, ich sah eine Riesenschildkroete!!! Der Panzer hatte ca. 1m Durchmesser und dann schauten noch die Flossen und der Kopf raus!! Voll geil!! Zu Mittag nahm ich mir ne Portion Chopsuey mit Reis und als dann 2 Strassenhaendler am Zaun des Ressorts auftauchten und einen Thunfisch verkaufen wollten, lernte ich die Familie von Phil und Lou kennen, die diesen Fisch tatsaechlich kauften und mich zum Abendessen einluden. Ihre beiden Kinder heissen glaube ich Kay und Darleen. Kay will morgen auch anfangen zu tauchen, da ich ihn mit meiner Geschichte von der Riesenschildkroete wohl ziemlich beeindruckt habe X-) Nach dem Essen hatte ich kaum Zeit, mich auszuruhen, denn der 2. Tauchgang startete schon wieder um 14:00. Diesmal gings zum A-Rock, einer Ansammlung von verschiedenen Felsformationen inmitten einer grossen Sandbank. Wir sahen eine Muraene, zahllose Feuerfische, eine Flunder, eine Art Krokodilfisch und und und!! Vor dem Abendessen unterhielt ich mich noch ein bisschen mit Phil und Kay. Phil ist wohl Ingenieur und arbeitet z.Z. in Deutschland an einer riesen Luxusyacht und immer wenn er Zeit hat, besucht er seine Familie hier auf den Philippinen. Bevor er diesen Job antrat, arbeitete er schon fast ueberall auf der Welt (Japan, Thailand, Malaysia, Spanien...). Wir assen, wie gesagt, dann zusammen diesen Thunfisch (also ich nahm eine Scheibe :-) und tranken dann noch ein zwei Bier an der Strandbar.
Bevor ich schlafen ging forderte mich Thuri noch zu einem Billardspiel heraus, um den neuen Standort des Tisches einzuweihen. Er hat mich knapp 2:1 geschlagen... Also lud ich ihn zu einem Siegerbier ein ;-)
Irgendwie schlief ich danach ziemlich schnell ein X-)
Tag 16 (Dienstag 30. Oktober 2007)

08:30 --> Nicolas Wecker.
Durch das milchige Glas meines Bungalows schien es so, als ob es draussen bewoelkt waere... Schade, dachte ich und ging ins Bad, mich fuer das Fruehstueck frisch machen. Dann machte ich die Tuere nach draussen auf und kriegte fast einen Herzinfarkt!! Die Sonne schien und ich blickte durch ein paar Baumblaetter, die meiner Terrasse Schatten spendeten, auf einen weissen Strand und das weite weite Meer!!! Meine Mundwinkel zogen sich, ohne dass ich das wollte, nach oben und ich musste anfangen lauthals zu lachen!!! --> Von der Hoelle ins Paradies dachte ich mir..!!
Zum Fruehstueck goennte ich mir deshalb auch gleich eine richtige schweizer Roeschti!! Anschliessend spazierte ich eine halbe Stunde am Strand entlang um mich um 10:00 mit Thuri, fuer die Besprechung meines Aufenthaltes, zu treffen. Er machte mir ein sehr guenstiges Angebot und ich kriege taeglich 3 volle Malzeiten (jeweils bestehend aus: Appetizer, Main Order (evtl. mit Side Order), Dessert und einen liter Fruchtsaft), den ganzen Tag gratis meine Wasserflasche aufgefuellt, die Hin- und Rueckfahrt und 10 Tauchgaenge!!!
Checkt mal www.artisticdiving.com --> Dort bin ich jetzt!!!
Zum Lunch gabs Spaghetti Alfredo -> Super, mit frischen Tomaten zubereitet!! Um 14:00 machte ich dann meinen ersten Tauchgang mit meinem persoenlichen Guide Rogie (Da Off Season ist, gibt es gerade keine Tauchgaeste ausser mir X-) --> So wuenscht man sich seinen Tauchaufenthalt (Und das Wetter ist super!!). So viele Korallen auf einem Haufen habe ich glaube ich noch nie gesehen!! Was ich genau alles gesehen haben muesst ihr halt in meinem Logbuch nachlesen ;-). Vor dem Abendessen setzte ich mich noch an die Poolside Bar und quatschte etwas mit zwei deutschen Gaesten (Stefan und Gaby), die auf Cebu als Entwicklungshelfer arbeiten. Dann gabs auch schon bald "Znacht" ==> Mongolian Barbecue!! Waehrend des Essens erzaehlten mit die beiden und noch ein dritter, der Ebenfalls Stefan heisst, so einiges ueber die Philippinen, deren Einwohner und deren Eigenarten (mir blieb z.T. fast die Spucke weg X-):
Die Stimmen bei den Wahlen sind innofiziell ofiziell gekauft.
z.T. sind sogar Tote auf den Wahlzetteln aufgelistet.
Fuer Busen kriegt man generell keine Quittung.
Das mit dem Schlaftrunk ins Getraenk kippen ist kein Maerchen.
Wenn man als Mann in ein Taxi steigt und zu seinem Hotel will, wird man schon mal im Rotlichtviertel vor einem Puff abgesetzt.
Philippiner geben nur sehr ungern Fehler zu und wissen einem immer mit Rat und Tat zu helfen, auch wenn sie einem damit genau das Gegenteil antun.
Die meisten Philippiner kommen selten weiter als 50Km von ihrem Dorf weg.
Plzstn sind alle korrupt.
Es gibt nur Arm und Reich, keine Mittelschicht.
und und und...
Gute Nacht!! X-)

Dienstag, 6. November 2007

Tag 15 (Mo. 29. Oktober 2007)

08:45 der Radiowecker erfreute mich mit irgendwelchem philippinischen Nachrichtengerede (Vielleicht war es Werbung fuer Instantsuppen... X-). Ein Tag der Wendung sollte sich fuer mich ergeben!! Als erstes nahm ich eine kalte Dusche (Einen Drehknopf fuer warmes Wasser gabs halt nicht...), dann ging ich zu Star Bucks um mir zwei Chunky Chocolate Chips zum Fruehstueck reinzuziehen und anschliessen zur Bank mir weiter 4000 Pisos (100CHFr.) fuer die Weiterreise abzuheben. Zurueck im Hometel packte ich meine Sachen und ging nochmals kurz ins Internet. Dann war Mike auch schon da und die Fahrt zum Manila Terminal 2 konnte beginnen. Aus irgendwelchen Gruenden sprach Mike die ganze Zeit ueber die Bibel und dass mich diese auf den richtigen Weg bringen wuerde, wenn ich diese lese. Er wollte mich bestimmt nicht bekehren, aber ein bisschen schraeg fand ich das ganze schon... Heute ist Election-Day auf den Philippinen, was hiess, dass wir fast keinen Verkehr hatten und ich rund eine Stunde zu frueh, d.h. 3 Stunden vor Abflug am Flughafen ankam (besser zu frueh, als zu spaet ;-). Mit den Philippine Airlines gings dann fuer gut eine Stunde in die Luft, wo dann allen Gaesten Getraenke und Cracker, die, bis auf die Schokolade, alle samt nach Knoblauch und Zwiebeln rochen. Mein Sitznachbar amuesierte sich praechtig ab meinem Gesichtsausdruck, als ich einen dieser Garlic-Cracker probierte... Wuerg X-) Die Landung auf Negros war relativ hart und als ich ausstieg, standen da mal als erstes 2 Miliaers, die alle Fluggaeste optisch durchleuchteten (Sympathisch ;-). Mein Flug war, fuer die Philippinen sehr unueblich, 15min zu frueh angekommen, weshalb ich dann auch eine Weile auf Thuri (Arthur) und Hampi (Hanspeter) warten musste. Waehrend dem ich also wartete, wurde ich von allen Seiten bestuermt: "Taxi? Taxi Sir?" "Verz Cheap Souvenirs!" usw. Es war krass!! Viele der Typen hatten fast keine Zaehne mehr, irgendwelche Geschwulste am Nacken, oder ein entstelltes Gesicht... Dann kam endlich mein "Taxi" -> Ein klimatisierter MiniVan-Bus-Dingens --> sehr bequem. Auf der 3.5 stuendigen Fahrt erzaehlte mir Thuri seine Geschichte, besser gesagt, die Entstehungsgeschichte seiner Tauchbasis (!Am Anfang war nur Kerzenlicht!). Nahezu der ganze Weg, den wir zuruecklegten, war damals (vor 12 Jahren) noch nicht geteert und kaum autotauglich. Bis vor nicht all zu langer Zeit war er auch der einzige, der sich auf diesem Pfad mit dem Auto bewegte. Trotz der widrigen Bedingungen entschied sich Arthur, hier eine Tauchbasis zu eroeffnen. Anfangs nur mit einem Gebaeude (Die Gaeste uebernachteten in Bungalows eines Typen, der schon etwas aufgebaut hatte), heute mit Swimmingpool, Strandbar, Bungalows auf 150m Strand verteilt, eigenem Haus, Kueche, Bar, Terasse, Strandhaeuschen und betoniertet Zufahrt. Und das alles Step by Step!!! --> Huere Psycho!! -> sagt er selbst auch X-) Aber es ist ein Paradies geworden und ich haette es nicht besser treffen koennen!!! Ich erzaehlte den beiden ebenfalls die Geschichte meines bisherigen Philippinenaufenthaltes und sie amuesierten sich koestlich X-) -> Das sogenannte Hometel wo ich unterschlupf gefunden hatte, war wohl mehr so eine Art Stundenhotel fuer Paeaerchen X-) --> Deshalb musste ich wohl 30min auf mein anderes Zimmer warten... Iiiick!!!!!
Etwas weniger als die Haelfte des Weges fuhren wir im Dunkeln und ich habe wohl ein zwei schoene Aussichten verpasst. Endlich angekommen, war ich erstmal ueberwaeltigy von der Strandbar, bei der man sowohl vom Strand, als auch vom Pool sien Bestellung machen und auf den Barhockern sitzen konnte! (Thuri meinte, falls ich irgendwo auf der Welt eine aehnliche Bar faende, lade er mich und eine zweite Person zum Essen ein ;-) -> ich werde die Augen offen halten! Zur Begruessung erhielt ich erst mal ein San Miguel, dann noch rotes Curry, noch ein Bier und noch einen Liter Orangensaft. Mit jeder Minute gefiehl es mir besser und ich wurde schon fast euphorisch!! --> Zeit, mein Zimmer zu beziehen und schlafen zu gehen!! Ich bekam ein Bungalow mit direkter Sicht auf den Strand und das Meer, was ich, da es dunkel war, allerdings noch nicht so recht warnahm. Doch mein Zimmer nahm ich war!! 3 Mal so gross wie das in Quezon, sauber, mit easy Bad und Klimaanlage, leider auch so ein surrendes Ding, aber ich hatte mich ja mittlerweile daran gewoehnt und ausserdem ist es am Strand nicht so Tueppig wie in der versmogten Stadt!! Da ich in Manila nicht wirklich die Gelegenheit hatte, Waesche zu machen, packte ich nun erst mal alles aus und wusch meine Socken und Boxer im "Brueneli". Rasieren, duschen, ausziehen (und das alles rueckwaerts ;-) und ab ins Bett!!!
Nachts um 03:00 weckten mich zwei kaempfende Katzen... Naja, ich musste sowieso auf Toillette und so knippste ich die Nachttischlampe an und schlarpte zum Bad, machte die Tuere auf und das Licht an. AAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!! Eine schwarze, 7cm , eklige Spinne versperrte mir den Weg!!! Ich liebe ja Tiere, aber hatte keine Ahnung, ob dieses Fich jetzt giftig war, oder nicht und so musste es leider mit meiner Schuhsole bekanntschaft machen. Ich hatte ein riesen schlechtes Gewissen, aber es ging ums Ueberleben und gibt es kein Pardon!!!
Tag 14 (So. 28. Oktober 2007)

11:00 -> Aufstehen.
Ich hatte noch immer nichts von der Tauchbasis gehoert und entschied mich deshalb dort anzurufen. Mit dem Besitzer (Arthur Mueller) konnte ich dann ausmachen, dass er mich am Montag am Flughafen in Bacolod abholen wird. Also ging ich mit dem Taxi nach Combao in das Farmers Market Einkaufszentrum, um meinen Flug dorthin zu buchen --> 2000 Pisos = 60 CHFr.. Dann rief ich Mike an, er solle mich morgen hier wieder abholen und zum Flughafen in Manila bringen.
Zwischenbemerkung:
Notizen zu den Philippine(r)n:
Noch fast niemand hat mich hier in Quezon City hat mich von sich aus angelaechelt.
Ein Bier im Restaurant kostet weniger als 1 CHFr.
Eine Pizza koster 5 CHFr.
In meiner Strasse steht vor jedem Geschaeft ein bewaffneter Security!
Ich habe mir hier das erste mal in meinem Leben die Haare bei einem Coiffeur schneiden lassen und das hat mich 5 CHFr. gekoster (Anscheinend kriegt mans woanders fuer 1 CHFr.... Naja).
Fuer Philippiner gibt es anscheinend kein Problem, das nicht geloest werden kann -> Fehler werden nicht zugegeben ;-)
Weiter gehts:
Ich schaute noch ein bisschen fern und ging dann in das japanische Restaurant gegenueber und ass Miso Ramen :-), der allerdings laengst nicht so gut wie in Japan schmeckte, dafuer aber viel leichter ohne Fleisch zu bestellen war, denn hier koennen die Leute englisch!! Den Rest des Nachmittags verbrachte ich in meinem Zimmer, schrieb Tagebuch und schaute fern. Um 18:30 ging ich dann wieder in die Pizzeria und anschliessend zu dem oben erwaehnten Coiffure. Natuerlich wurden mir die Haare dort vom Chef persoenlich geschnitten, denn wann hat man auf den Philippinen schon die Gelegenheit einen Krausekopf in die Finger zu kriegen?!! Dieser Typ war echt so, wie man sich einen Coiffure vorstellt: Einfach stockschwul!! Aber witzig X-) Wieder im Hometel angekommen, logte ich mich ins Internet ein, checkte mails und schrieb die letzten Tage in meinen Blog. Um 22:00 ging ich dann in mein Zimmer, schaute wieder fern, stellte fuer meine Abreise morgen den Wecker, den ich von Nicola (einem Mitstift in meiner Lehrfirma) als Abschiedsgeschenk bekommen hatte und ging "Schlafen". -> Draussen hupte und lachte es die ganze Zeit, in der Lobby schauten die anderen gut hoerbar fern und in meinem Zimmer surrte die Klimaanlage, als ob sie sich aus der Wand reissen und davonfliegen wollte!! Irgendwann siegte aber die Muedigkeit...
Tag 13 (Sa. 27. Oktober 2007)

13:30 --> gelandet in Manila. Auschecken...
Vom Flughafen nahm ich mir dan fuer 670 Pisos (ca. 20CHFr.) ein Taxi nach Quezon City, wo ich das Hometel-Zimmer gebucht hatte. Der Taxifahrer (Mike) warnte mich davor, mein Getraenk in Bars nie unbeaufsichtigt zu lassen, da mir sonst jemand Schlafmittel hineinschuetten koennte. Ausserdem sagte er, sollte ich mich nicht an dunklen Orten aufhalten und mich vor allem vor ueberfreundlichen Leuten in Acht nehmen (ob er damit auch sich selbst meinte?). Im Hometel angekommen erschrak ich erstmal, da sich dieses in einer Seitengasse befand und das Zimmer, dass sie mir anboten, doch ziemlich schaebig aussah und ausserdem kein Bad hatte, so wie ich es reserviert hatte. Der Junge von der "Reception" versprach mir aber, das andere Zimmer so schnell wie moeglich fertig zu machen. 30 min spaeter konnte ich dann ins andere Zimmer wechseln. Dieses hat jetzt ein kleines Bad mit WC und Dusche im selben Raum (d.h. ohne Vorhang X-) und sogar einen kleinen Fernseher (der Empfang ist allerdings miserabel).
--> Das ganze kommt mir schon etwas schraeg...
Aber jetzt musste ich erst etwas essen! Seit den Spaghetti in Haneda hatte ich nichts mehr und mein Magen drehte fast durch. Bei der Haupstrasse 20m vom dem Hometel entfernt hat es viele Restaurants und ich entschied mich fuer eine Pizzeria, um auch ja sicher zu gehen, etwas zu kriegen, das ich auch mochte. --> Eine Pizza Margerita ;-) Etwas spaeter kam dann ebenfalls ein Amerikaner in diese Pizzeria, mit dem ich mich dann etwas unterhielt. Lee Campbell ist sein Name und auch er warnte mich vor den Philippinos!! Er meinte, ich solle mein Geld in verschiedenen Taschen aufbewahren, immer sehr vorsichtig sein, keiner Frau Geld geben usw., ausserdem meinte er, dass es diesen Freitag in dieser Strasse eine Schiesserei gegeben haben soll, die er mitverfolgte. Ein paar Typen hatten versucht, eine Bank auszurauben...
==>> Ich muss hier wegg!!!!
Zum Glueck habe ich ein Unterwasser-Magazin dabei, das mir meine Schwester (Judith) mitgegeben hatte, in dem verschiedene Tauchplaetze und Hotels auf den Philippinen mit Anschrift usw. aufgelistet sind. Eine Tauchbasis auf Negros mit CHer Fuehrung empfand ich als sehr preiswert und vielversprechend. Also schrieb ich eine sms dorthin, um zu fragen, ob bei ihnen noch was frei sei (21:30). Ich war hundemuede und musste schlafen. 22:00: Ich habe noch keine Rueckmeldung erhalten... Gute Nacht!

2. Kapitel

Die Philippinen

Sonntag, 28. Oktober 2007

Tag 12 (Freitag 26. Oktober 2007)

07:30 --> Wecker.
Ich begann zu packen, dann nahm ich eine Dusche und packte zu ende, damit ich um 10:00 auschecken konnte. Mein Gepaeck konnte ich zum Glueck im Hotel lassen (Wenn ich das den ganzen Tag haette herumschleppen muessen....). Ich fragte dann noch, ob es irgendwo Postkarten zu kaufen gaebe, doch die drei an der Reception waren relativ ratlos (ich hatte mich schon die ganzen zwei Wochen nach Postkarten umgesehen, doch nirgends welche gefunden. Man kann an jedem Kiosk Kravatten kaufen, aber Postkarten -> Fehlanzeige...). Naja, die drei meinten dann, ich solls mal im department store beim Bahnhof versuchen. Dort ging ich dann also hin. 13 Stockwerke und keine Postkarten X-) Immerhin konnte ich hier etwas essen. Ich bestellte mir Spaghetti ;-) Mnjamm!! Nicht so gut wie zu Hause, aber immerhin.. Bis 17:00 hatte ich aber immer noch ziemlich viel Zeit; also dachte ich, geh ich mal nach Shinjuku und schaue, ob es dort was lustiges zu unternehmen gibt. Am East Exit angekommen, entschied ich mich, mir in einem der zahllosen Gameschuppen, mir die Seele aus dem Leib zu spielen!! Um es aber nicht vollkommen zu uebertreiben, wechselte ich nur 1000 Yen in 100er Muenzen. Als erstes Ballerte ich an zwei drei Grossbildschirm-Spielen mit Pistolen und Gewehren auf Zombies und feindliche Soldaten. Dann entdeckte ich einen Flugzeugsimulator: Einmal hingehockt wollte ich nicht mehr aufstehen, es machte so viele Spass!! Denn je nach dem in welche Richtung ich meinen Tiger steuerte, kippte auch mein Sessel in den entsprechenden Winkel :-). Als ich meine 1000 Yen verzockt hatte, nahm ich die naechste Bahn nach Jimbocho, ass Ramen und traf mich vor der Schule mit Mari. Denn was ich nicht wusste, die anderen hatten entschieden, dass wir uns nicht um 17:00 zum Abschiedsfest von Jessy treffen, sondern erst um 21:00 in Shinjuku. Etwas enttaeuscht gingen Mari und ich also zu zweit etwas essen (also, sie ass, ich hatte ja bereits gegessen) und machten uns darauf in Jimbocho auf die Suche nacht Postkarten; ebenfalls erfolglos... So entschlossen wir uns, erst einmal nach Shinjuku zu fahren, um dort noch CDs shoppen zu gehen. Im Tower Records kaufte ich mir dann zwei japanische HipHop CDs. Ziemlich geil ;-), allerdings auch recht teuer. Um neun trafen wir dann die anderen und zusammen gingen wir dann in den unteren Stock eines Cafes wo dann die Abschiedsfeier stattfand. Wir schenkten Jessy eine schoene Karte mit Abschiedsgruessen und Unterschriften. Ich persoenlich schenkte ihr noch die Quittung fuer den Fruchtsaft, den ich am Flughafen trank, als sie mich von dort abholte. Um 22:00 musste ich dann auch schon wieder gehen, da ich mit dem letzten Zug noch zum Flughafen kommen musste. Am Flughafen angekommen, sperrte man alle, die auf den ersten Flug am Morgen warten mussten, in eine abgesperrte Zone, damit auch niemand etwas anstellen konnte. Wenigstens gab es Essen aus dem Automaten X-) Um 05:00 oeffneten sich die Tore dann wieder und der 13. Tag konnte beginnen...
Tag 11 (25. Oktober 2007)

Heute wollte ich eigentlich einen Ausflug nach Kamakura machen, da dort anscheinend sehr viele alte Tempel und eine 12m hohe Buddha-Statue stehen. Da ich aber gestern nach dem Ausgang noch Mails gecheckt, Blog geschrieben und das Hometel (Uebersetzung unmoeglich) in Manila reserviert habe, war es ziemlich spaet, als ich ins Bett ging und so wuergte ich den Wecker um 07:00 ab und schlief wieder bis um 14:00 X-). Um 17:00, was wohl?!, traf ich die anderen wieder vor der Schule. Essen, Trinken, Ins Bett Kuscheln...
Tag 10 (24. Oktober 2007)

Ausschlafen war angesagt!!
Um 17:00 ging ich wie immer zu der Schule der anderen und wir gingen erst wieder was essen. Dann begleitete mich Mari, noch zu der Roundstone Bar, einem Irish Pub in Tennozu Isle, wo wir Michiko trafen, eine gute Freundin von Mathias Sulsers Freundin, die dort arbeitet und auch mein Kontakt geworden waere, wenn Jessy nicht gewesen waere (Mit Jessy habe ich aber bestimmt das bessere Los gezogen, denn Michiko muss ja die ganze Zeit arbeiten und haette sowieso nie Zeit fuer mich gehabt). Mari und ich tranken je ein grosses und ein kleines Bier. Leider hatte aber Michiko sehr viel zu tun (Japan spielte gerade gegen Korea und das Pub war voll von Fussballfans. Auch wenn diese dem Spiel nicht so viel Aufmerksamkeit schenkten, wie dies Fans bei uns zu Hause machen...), so dass sie leider fast keine Zeit fand, mit uns zu plaudern. Das Witzige aber war, als ich bei ihr das kleine Bier bestellen wollte, fragte sie: "What, a small Beer!?!" --> ich glaube, sie kennt Mathias ziemlich gut. Der trinkt ja nie kleine Biere X-). Als wir dann bezahlen wollten, winkte sie nur ab und meinte: "It's okay!" --> Voll geil!!! 3300 Yen gespart X-) Und ich war schon ein bisschen angetrunken...
Dann gings wieder nach Hause. Spaeter, also am naechsten Tag, schrieb mir Michiko in einem Mail, dass, wenn wir uns mal wiedersehen wuerden, wir unbedingt ein Wetttrinken machen muessen, denn sie wuerde bestimmt mehr vertragen als ich!! Stimmt wahrscheinlich ;-)
Tag 9 (23. Oktober 2007)

07:30 Aufstehen und das 1. Mal seit meiner Ankunft hier, im Hotel Fruehstuecken ;-). Um 09:00 auf die Yamanote Line nach Tokyo, dort fuer 5600 Yen ein Retour-Ticket nach Odawara kaufen, in den Shinkanse (Expresszug) einsteigen und um 10:00 in Odawara ankommen. Hier das Bergbaehnchen nach Gora nehmen (700 Yen) und dort fuer weitere 2700 Yen ein Touristenticket fuer den Rest der Reise kaufen. Dann gings erst mal mit der Zahnradbahn hoch nach Sounzan, von dort nahm ich die Seilbahn nach Owakudani (ueber das Tal des Kochens -> Dampf vom Heissen Stein eines erloschenen Vulkans, oder so X-), auf jeden fall stanks nach faulen Eiern!!), dann mit der Seilbahn weiter nach Togendai und mit einem Touristenschiff ueber den Ashi-See. Von dort weiter mit dem Bus nach Atami und dann mit dem Shinkansen wieder nach Tokyo.
Und fast alles verlief nach Plan.
Was ist also alles so passiert unterwegs:
Bis Sounzan verlief eigentlich alles ganz glatt. Obwohl, in Gora habe ich eine schwarz weisse Wespe gesehen (richtig, nicht gelb schwarz, schwarz weiss!! Man beachte die Farbreihenfolge!) -> Voll geil!! Die Wollte mein Sandwich X-). Und anscheinend gab es zwischen Gora und Graubuenden wohl eine Art Zusammenarbeit, was das Bergbaehnchen angeht. Bei der Station stand naemlich so ne Kuh (ihr erinnert euch, die, die auch in Zuerich ueberall rumstanden) und jene Bilder von schweizer Berbahnen. Cool, oder ?-). In Sounzan hatte ich dann das Glueck, in der gleichen Gondel mit einer jungen Koreanerin zu sitzen, die mich dann ansprach, ob ich auch alleine reisen wuerde. Ab da war es beschlossene Sache, dass wir den Rest des Tripps zu zweit verbringen wuerden. Sie konnte nicht so gut englisch und irgendwann war da so ein Satz von ihr (ihr Name ist uebrigens Ju-hee (tschu-hii ausgesprochen)): "In Autumn the horses in Korea fatten up", und ich konnte echt nicht mehr vor Lachen, denn ich wusste ueberhaupt nicht, was sie mir damit sagen wollte X-). Nun ja, wir haben dann zusammen noch ein schwarzes Ei gegessen (Schwarz wegen der Asche vom Vulkan, irgendwie...) und sind dann mit der Gondel runter zum See gefahren. Unterwegs packte sie ploetzlich so einen kleinen Schluesselanhaenger aus (ein kleine Nachahmung einer Trommel aus Korea) und schenkte mir den!! Natuerlich wollte ich ihr jetzt auch etwas schenken und durchwuehlte alle meine Taschen. Das Einzige, das ich dann fand und sich einigermassen zum schenken eignete, war ein Bierdeckel von einem Feldschloesschen Bier X-) Aber sie freute sich trotzdem... Unten angekommen wussten wir nicht genau, wo wir uns fuer das Schiff einreihen sollten und so ging es wohl auch Mel, einer Franzoesin aus Paris, die uns fragte, ob wir wuessten, wo es lang ginge. Zusammen haben wirs dann gefunden. Mit dem Schiff, das uebertrieben einem Piratenschiff nachempfunden war, aber halt sehr Kitschig, gings dann ueber den See. Unterwegs unterhielten wir uns ein Wenig ueber Gott und die Welt. Es war zwar windig an Deck, aber doch sehr schoen!! In Hakone angekommen meinte Ju-hee, sie wolle noch einen Riesen-Baum anschauen gehen. Es war dann mehr eine Alee von Riesenbaeumen zwischen denen man gemuetlich spazieren konnte... Nun trennten isch unsere Wege wieder. Schade!! Aber ich habe von beiden eine Visitenkarte erhalten. Ab gings nun nach Hause. Heute war das Bett noch kuschliger ;-)
Tag 8 (22. Oktober 2007)

07:00 -> Wecker -> Hand auf Wecker -> 14:00 -> "OOh, eigentlich wollte ich heute etwas unternehmen". Naja, erst mal Duschen, anziehen und nach Jimbocho zu den anderen. Abendessen mit Mari, Yumi, Andre und Karl. -> Was trinken -> Bett (Heute wars besonders kuschlig :-)
Tag 7 (21. Oktober 2007)

Heute haetten wir eingentlich um 14:00 wieder mit Jessy abgemacht, aber wir waren alle so kaputt, das das dann abgeblasen wurde. Augestanden bin ich wohl so gegen 17:30, hab irgendwie so Ferngesehen, hab in einem Restaurant in der Naehe Miso Ramen ohne Fleisch gegessen, bin wieder nach Huase und ins Bett.
Um 02:00 allerdings ging der Feueralarm des Hotels los und ich war hell wach (Das Hotel hatte uns schon vorgewarnt, dass irgendwie so ein Systemcheck sei und der Strom zwischen 02:00 und 05:00 abgeschaltet wird. Von einem Alarm hatte aber niemand was gesagt...)!! Auf jeden Fall Piepte das Teil bis sicher 03:00 und ich konnte dann bis 05:00 nicht mehr einschlafen. Dass ich den Wecker auf 07:00 gestellt hatte, hatte ich schon total vergessen ->s. Tag 8 X-)

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Tag 6 (Sa. 20. Oktober 2007)

14:00 Aufstehen.
Eigentlich hatten wir um 16:00 abgemacht, doch Jessy rief an, dass Mari das Ganze auf 17:00 verschoben hat (auspennen...). Spaeter reif Jessy nochmals an, um mir mitzuteilen, dass wir uns doch erst um 20:30 treffen wuerden, um dann direkt in den Ausgang zu gehen. Und eigentlich kam mir das Ganze sehr entgegen; jetzt konnte ich mich in Ruhe duschen, Tagebuch schreiben usw.
Um 20:30 stand ich also in Shinjuku am East-Exit. Um 20:45 reif ich mal Mari an, wo sie denn bleiben wuerden. Um 20:55 waren sie da. Dann kam Simon (der eigentlich auch schon seit halb gewartet hatte, aber halt woanders als ich). Und noch etwas spaeter kam dann Jessy, die aber die gute Ausrede hatte, dass sie von der Polizei kontrolliert wurde X-) => Immer den Pass auf euch tragen, wenn ihr im Ausland seit (oder zumindest eine Kopie ;-).
Naja, nun konnten wir uns entlich auf den Weg machen. Das erste Ziel war ein Restaurant, in dem man auf einem Boot sitzt und sich seine Fische selber angelt. Bis wir allerdings dort ankamen, verliefen wir uns ein paar mal tuechtig X-) Zu unserem Erstaunen schwammer sogar Rochen und Haie durch den Kanal um das Schiff herum!! Jessy fing gleich zu Anfang den ersten Fisch, der, als er uns dann roh und in Scheiben geschnitten serviert wurde, immer noch zuckte X-) !! *Schauder* Leider verlief die Jagd ab dann nicht mehr so erfolgreich und Simon entschied sich irgendwann, sich einen Fisch direkt mit dem Netz, statt mit der Rute zu schnappen. Und es klappte tatsaechlich!! Der zweite Fisch wurde gebraten serviert. Der dritte, der von Yumi gefangen wurde, halb gebraten, halb roh. Fuer jeden kostete der Spass dann rudn 3500 Yen (35 CHFr.), aber es hat sich gelohnt!! Und es war bereits 01:00 oder so.
Auf gings zurueck in Zentrum von Shinjuku, wo wir uns auf die Suche machten, nach einem Nachtclub namens "Club Wire". Dank meinen ueberragenden Kartenleserfaehigkeiten, war dieser auch bald gefunden. Mari und ich gingen zuerst rein, die anderen hatten draussen wohl noch etwas zu besprechen (keine Ahnung. Ich hatte ja auch schon etwas Sake getrunken ;-).
Kaum waren wir drin (der Club hat uebrigens totale Aehnlichkeit mit dem Superzero in Zuerich, einfach ohne "Beiz" oben drin), kam auch schon so ein komischer Typ mit einem Kuerbishut auf dem Kopf auf uns zu und meinte, dass er der Organisator sei und sich riesig freue, dass es auch ein paar Auslaender zu seiner Party geschafft hatten. Und natuerlich spendierte er uns gleich zwei Tequilas, dei sich aber mehr wie Mineralwasser in meinem Hals anfuehlten (die Japaner vertragen halt nichts ;-).
Nun schauten wir uns um:
Alle Leute waren verkleidet. Wir waren in eine Helloween Party geraten!!! Und hier gab es echt die schraegsten Typen (noch schrager als sonst in Tokyo ;-)!! Oben ohne, als Krankenschwester verkleidet, nur in Unterhose... Maedchen als Engel, Poccahontas... Und das schraegste war, obwohl es erst ca. 01:30 war, lagen und sassen schon ueberall Leute rum, die schliefen X-) -> nochmals: Die vertragen halt nichts die Japaner!!
Wir bestellten uns erst mal ein Bier und gingen Tanzen. Hier in Japan ist es so, dass alle Leute auf der Tanzflaeche zu dem Dj schauen, als waere es ein Konzert (was fuer dich Arts ;-), das ist echt lustig!
Als wir dann das erste Mal die anderen drei wiedersahen, waren die wohl schon ziemlich dicht und Yumi und Jessy lagen auf einem Sofa und Yumi kicherte die ganze Zeit und peitschte die Leute, die vorbeigingen mit einem Dreizack, den sie wohl irgendwo gefunden hatte X-)
Irgendwann so gegen 05:00 glaube ich, machte dann der Club dicht. Echt schade, es war echt lustig mit all den verkleideten und besoffenen Japanern X-)
Draussen schenkte mir einer dann noch sein Plastik-Ninja-Schwert als Erinnerung. Das behalte ich natuerlich!!
Naja, wir gignen dann noch in den Mac und fruehstueckten und anschliessend nach Hause.
Guten Morgen und Gute Nacht X-)

Sonntag, 21. Oktober 2007

Fotos!!
Endlich gibt es Fotos ;-)
Leider kann ich euch nur eine beschraenkte Anzahl Zeigen und leider musste ich sie nach dem Zufallsprinzip aussuchen, da es nicht geht kurze Vorschauen der Bilder anzuzeigen...
Naja hier auf jeden Fall mal ein paar Eindruecke (Zeitlich rueckwaerts ;-):

Die Gastmutter von Jessy (Leider ohne Blitz):
Das Takojaki-Dingens und Jessy:
Tintenfisch auf dem Fischmarkt:
Typ auf Fischmarkt:
Fischeier auf dem Fischmarkt:
Die unendlichen Weiten des Fischmarktes:
Tokyo etwas verwackelt vom MORI-TOWER aus fotografiert (52. Stockwerk):
Ebenfalls Tokyo von Oben ;-)
Der MORI-TOWER von unten:
Ein Kunstwerk (extra fuer dich Beat ;-)
Die Huehnerspiesse...
Simon und Jumi im Riesenrad:
Jessy und Oskar im Reisenrad:
Ein Hafen von Tokyo:
Kunst:
Shinjuku-Station:
Meine Toilette und die Sitzbadewanne:
Der Blick in mein Zimmer:
Tag 5 (19. Oktober 2007)

Pip,
Pip,
Pip Pip,
Pip Pip,
Pip Pip Pip Pip Pip Pip
Ouu, nach gerade mal 6 Stunden Schlaf reisst mich bereits wieder der Wecker aus den Federn. Natuerlich geht mein Programm gewohnt straff weiter! Jumi, Mari und ich besuchten Jessy's Gastfamilie, besser gesagt die Mutter und die zwei kleinen Toechter (2 und 4 Jahre glaube ich). Der Vater arbeitet leider abends und die ganze nacht und das sieben Tage die Woche 52 Wochen im Jahr in seinem Restaurant (Arme Frau!). Jessy erzaehlte uns, dass ihre Gastmutter zusammen mit einer anderen Mutter jeden Freitag eine sogenannte Takojaki-Party zelebriere. Das heisst so viel wie, sie Kochen und Quatschen waehrend ihre Kinder miteinander spielen ;-) Fuer mich war dieses Takojaki was ganz Neues (Tako heisst, so viel ich weiss, Tintenfisch ;-).
Beschreibung:
Man hat so eine Art antihaftbeschichtete Platte auf dem Tisch, in die Halbkugeln (ca. 4cm Durchmesser) hineingebeult sind. In diese Halbkugeln fuellt man dann eine Art Omlettenmasseund schmeisst in jede noch etwas Tintenfisch oder Wuerstchen oder so rein. Dann wird die Platte erhitzt und sobald die Halbkugeln etwas angebraten sind, werden diese mit einer speziellen Technik gedreht, um das Ganze zu wiederholen, bis diese Baellchen rund sind. Dann wird noch eine Art braunes Ketchup ueber diese Kuegelchen gestrichen und schon kann man die Takojaki essen. (echt lecker!! sogar mit Tintenfisch ;-)
Dazu gibt es natuerlich noch diverse Beilagen, von denen ich kaum eine jemals zuvor gesehen hatte. Es schmeckte aber alles wirklich super und die Gastmutter (den Namen konnte ich mir natuerlich wieder nicht merken) und ihre kleinen waren echt super nett und suess!! Fuer die kleinen musste ich immer Origami basteln X-)
Den Rest des Abends wurde noch gequatscht und Wein getrunken, bis wir dann gegen 23:00 auf den Zug mussten, weil wir sonst nicht mehr heimgekommen waeren!
Heute stelle ich den Wecker nicht ;-)
Gute Nacht!

Samstag, 20. Oktober 2007

Tag 4 (18. Oktober 2007)

Heute wird eine Freinacht gemacht, damit wir um 05:00 auf dem groessten Fischmarkt der Welt in Tsukiji sein koennen!
Ich stand um ca. 10:00 auf und ging dann ein weiteres Mal nach Akihabara um einen Akku fuer meinen Laptop zu kaufen. Ich habe meinen eben zu Hause gelassen und entweder deshalb, oder wegen der geringen Spannung auf den Steckdosen funktioniert wohl mein Laptop nicht. ...Los gings... Um ca. 11:30 kam ich in der Hauptsadt der Technik an. Leider gab es aber fuer meinen Laptop keinen Akku zu kaufen, da ich ein westliches Modell besitze. Das ist echt scheisse, denn auf meinem Laptop ist meine ganze Musik und eigentlich wollte ich ja auch meine Fotos darauf speichern!! (Juerg, wenn du das liesst, schreib mir ne Mail (nerolog@gmx.ch) mit der Loesung fuer meine Probleme ;-). Naja, mal sehen, vielleicht lass ich mir den Akku nach Bali nachschicken.
..Als ich nun also so verzweifelt vor dem Einkaufszentrum sass, kam ich irgendwie wieder auf die Idee, nach Hause zu telefonieren (Dass in der Schweiz gerade mal 05:30 war, kam mir natuerlich nicht in den Sinn X-). Normalerweise komme ich ja nicht durch, diesesmal aber hoerte ich der japanischen Stimme, die sich jedes Mal meldete etwas laenger zu, drueckte ein paar Tasten (einfach aus Verzweiflung) und ploetzlich verstand ich, was sie sagte!! -> Es erklang eine englische Stimme (Juhuuuu!!). Es wurde mir erklaert, dass ich erst 0041010 waehlen musste, noch bevor ich den Laendercode 41 eingeben konnte. Gluecklich darueber, endlich den Durchbruch geschafft zu haben, waehlte ich sofort die Nummer von Cecil (meiner Schwester), die ich als einzige auswendig kann. Ich hab sie wohl etwas erschreckt mit meinem Anruf in der Fruehe X-) (Sorry nochmals!!). Naja, wenigstens hab ich mich endlich melden koennen, so dass mein Herz wieder etwas ruhiger schlagen konnte.
Zurueck im Hotel schrieb ich dann mal die Erlebnisse meiner ersten beiden Tage hier rein.
Um 18:00 machte ich mich auf den Weg nach Roppongi, wo wir uns um 20:00 treffen wollten. Um 19:00 kam ich an; frueh genug um noch etwas essen zu gehen. "Versucht mal in Roppongi ein japanisches Restaurant zu finden..." Alles nur span., ital., deutsch..., eine richtige Touristenstadt halt. Ich hab dann ne Pizza gegessen ;-) Um 20:00 trafen wir uns dann vor dem MORI-TOWER unter einer riesigen Spinne. Diesmal war ich der Erste #freu#, Jumi und Mari trafen um 20:30 dann als Letzte ein. Nun fuhren wir mit dem Lift ins oberste Stockwerk des MORI-TOWERs, der uebrigens mit 52 Stockwerken und 238m Hoehe das fuenft groesste Gebaeude in Tokyo und Umgebung ist. Dort besuchten wir zuerst das Mori-Art-Museum und danach schauten wir durch die verglaste Aussenwand des obersten Stockwerks auf und v.a. ueber Tokyo. Beides waren Erlebnisse, die sich fuer immer in mein Hirn und Herz brennen werden!!!
Mit einem der letztmoeglichen Zuege machten wir uns dann auf den Weg nach Tsukiji, wo wir als erstes in einem gemuetlich kleinen Restaurant Ramen assen und etwas Wein tranken. Dann, hatten die Medels Lust auf einen Kaffee und so trotteten wir zurueck gen Bahnhof, wo Jessy ein Cafe gesehen hatte, das, wie sich spaeter herausstellte nur wie eine bessere Autobahnraststaette aufgebaut war. Simon und ich tranken dort dann ein Bier, die drei andern ihren Kaffee. Jessy bestellte sich einen Bananensplit und Simon und Jumi so eine Art schwarz-grauen Kuchen, der wohl lustig anzusehen war, aber nach nichts Besonderem schmeckte. Damit der Rest der Nacht nicht auf dem gleichen Preisniveau blieb, entschossen wir uns, die naechsen Getraenke in einem 24h-Shop zu besorgen. Mit den Bieren setzten wir uns dann auf einen eingezaeunten Parkplatz und schon bald philosophierten wir ueber Gott und die Welt (die Zeit verging wie im Flug ;-). Um 05:00 machten wir uns auf den Weg zum Fischmarkt und glaubt mir, so was habt ihr noch nicht erlebt!!! Das ist nicht nur der groesste Fischmarkt der Welt, hier gibt es auch die skurielsten Meerestiere zu bestaunen und selbst Walfleisch wird verkauft!!! Aber dazu muss man einfach die Fotos sehen!! Ueberall fahren so Typen mit ihren schraegen Waegelchen herum und man muss aufpassen, dass man nicht ueberfahren wird. Nach ca. einer Stunde hatten wir alle genug gesehen und das obwohl wir wahrscheinlich noch nicht mal die Haelfte durch hatten. Auf jeden Fall zogen wir uns wieder ins etwas ruhigere Staedtchen zurueck. Was nun nicht ausgelassen werden durfte #oh Suende#, war der Besuch eines Sushi-Restaurants, denn nirgens auf der Welt kriegt man frischeren Sushi als hier!! Ich liess mich also ein zweites Mal hinreissen... Aber glaubt mir, die kleinen Fischstreifen zerflossen foermlich auf meiner Zunge!! Na gut, ich hab auch so ziemlich das teuerste bestellt, was ich kriegen konnte!! (ein Vegi is(s)t halt waehlerisch ;-).
Nun konnte es endlich wieder nach Hause gehen, laek waren wir kaputt!!! Um 09:00 liess ich mich ins Bett fallen. Meine Guete war ich gluecklich!! ;-)
Tag 3 (17. Oktober 2007)

Ich bin erst um 14:00 aufgewacht...
Also hatte ich keine Zeit mehr, etwas grosses zu unternehmen, bevor ich die anderen um 17:00 wieder in Jimbocho treffen wollte.
Als erstes machte ich also meine Waesche (ja ich kann das selbst ;-) -> Waschmittel in die Sitzbadewanne, heisses Wasser rein und dann die Kleider reinschmeissen, ganz einfach X-)
Beim Karaokesingen gestern musste ich leider bei Jessy 3000 Yen (30 CHFr.) Schulden machen und musste heute deshalb einen Bankomaten aufsuchen (Post Office). Der Herr an der Reception bei mir im Hotel erklaerte mir anhand eines Planes, wo sich dieses befindet; aber bis ich es entlich gefunden hatte sind mir fast graue Haare gewachsen... Eine kleine Treppe, vielleicht 70cm breit fuehrte irgendwo zwischen zwei Haeusern hoch und im zweiten Stock befand sich dann eine kleine Metalltuere, die in einen Raum mit drei Geldautomaten fuehrte (das muss man sich mal vorstellen X-).
Wieder mit Geld ausgeruestet ging es nun nach Jimbocho, wo ich mir erst mal ne Portion Ramen (Nudelsuppe) reinzog bevor ich die anderen traf. Die dann natuerlich hungrig waren und mich ins naechste Restaurant schleppten. Dort trank ich allerdings nur ein kleines Bier (mehr hatte nach dieser Riesenportion einfach nicht platz in meinem Magen ;-).
Jessy, Mari & Jumi (Geschwister aus Deutschland), Simon (Japanischer Kunststudent aus Deutschland), Oskar (Schwede) und ich machten uns nun auf den Weg ins Palette Town (wie der Ort genau heisst, hab ich vergessen ;-), dort fuhren wir riesenrad (eindeutig nur was fuer verliebte Paeaerchen.. Die Aussicht war aber atemberaubend!! 8-). Nahe vom Palette Town, einem Einkaufszentrum oder so aehnlich, gingen wir noch in so eine Spielhalle, wie man sie aus dem fernsehen kennt. Ueberall blinkte und toente es. Eine ziemlich wirre Angelegenheit.
So, und jetzt kommts:
Da wir noch einen kleinen Hunger verspuerten, fuhren wir nach XY (ich kann mir all diese Namen einfach nicht merken ;-), wo Simon ein paar schoene Gaesschen mit kleinen Restaurants und Cafes kannte und ich das erste Mal seit ueber vier Jahren wieder einmal Huehnchen probiert habe (2 kleine Bissen von einem Spiess) --> Dass ich schon in der ersten Woche rueckfaellig wuerde, haette ich nicht gedacht X-)...
Da hier die Zuege/Metro usw. nur bis um Mitternacht fahren, mussten wir uns bald schon wieder auf den Heimweg machen. Jetzt ist es 01:49, Gute Nacht!

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Tag 2 (16. Oktober 2007)

8:00 morgens. Jessy und ich trafen uns an einem der Ausgaenge des Bahnhofs von Ikebukuro und fuhren dann nach Akahabara, um dort fuer mich ein Handy (das funktioniert) und eine Kamera zu kaufen. Den Handykauf musste ich leider auf den Nachmittag verschieben, da ich meinen Pass nicht dabei hatte (ja ja, die ID reicht nicht 8-). Dafuer kaufte ich mir fuer 200 CHFr. eine ultraflache, hypermoderne 7 Mega-pxl-Kamera und sonst noch ein paar technische Kleinigkeiten ;-).
Am Nachmittag fuhr ich dann nochmals alleine nach Akahabara, um mir das Handy reinzupfeifen!!
Vorher aber fuehrte mich Jessy in so ein kleines Restaurant/Imbissbuden/Dingens ;-) in dem man sich das Essen wie bei einem Getraenkeautomaten auswaehlen konnte. Raus kam allerdings nur ein Bestellzettel, den man dann der Bedienung abgeben konnte. Fuer 6 Franken bekam ich eine riesege Schuessel mit Nudelsuppe, die ich leider nicht ganz auszuessen vermochte, was in Japan eine Beleidigung fuer die Kueche bedeutet (Die Suppe war super, aber was sollte ich machen ?-).
Apropos Beleidigungen und Japan; hier ein paar Do's und Don't's:
-Immer aufessen
-Nie niesen in der Oeffentlichkeit -> Extrem unhoeflich
-Nie die Nase schneuzen in der Oeffentlichkeit -> noch unhoeflicher!!
-->Hier zieht man sich das Zeug die Nase hoch, ohne Scheiss!! #wie eklig ist dass denn??#
-Sowieso beim kleinsten anzeichen von Krankheit einen Mundschutz anziehen!
-Nie versuchen in der Rush Hour die U-Bahn zu benutzen (ich habs getan und glaubt mir, im Vergleich fuehlt sich eine Sardine eingebueckst wie alleine auf einem Tennisplatz!! ;-)
-Keinen Abfall auf den Boden werfen!! -> Die Strassen hier sind so sauber, man koennte meinen, man wuerde kekoepft, liesse man was liegen...
..."Meine Zeit ist knapp und die Liste zu lang"...
Zurueck zu meinem Tag:
Am Abend gingen wir, nachdem mich die anderen per Handy zu sich gelozt hatten, - ich hatte mich etwas verfahren X-) - alle zusammen Karaoke singen, im vierten Stock eines noch viel hoeheren Gebaeudes. Jetzt weiss ich, weshalb ich nie eine Singkarriere gestartet habe... Naja, mit ein paar Bier intus gings ;-)
Das Geilste an dem Ganzen war aber eigentlich, dass man vom Karaokeraum direkt auf die Strasse sehen konnte und natuerlich die Beleuchtung, die immer dann anging, wenn ein Lied gespielt wurde, und von der man leicht einen epileptischen Anfall haette kriegen koennen (Sie hatte ziemliche Aehnlichkeit mit dem Diliriumsflimmern im Studio, fuer die, die wissen, was ich meine ;-).
Anschliessend gings fuer alle wieder nach Hause (Ich glaube ich habe schon viel zu viel Geld ausgegeben X-).

Das Tagebuch beginnt

Also, ich beginne nun mit meinem ersten drei Tagen in Japan.
Nehmt etwas Ruecksicht. Meine Eintraege in das Heft, das ihr mir geschenkt habt, machte ich jeweils wenn ich abends ins Hotel kam...
(Bilder kann ich z.Z. leider auch keine hochladen, da ich an einem oeffentlichen Computer sitze).

Tag 1 (15. Oktober 2007)

Heute bin ich , nach ca. 12 Stunden Flug und vier Hollywood-Filmen, endlich in Tokyo-Narita angekommen. Und eigentlich hatte ich erwartet, dass mich Jessy, die Tochter eines Kollegen von der Arbeit bei der Fa. Weidmann, am Flughafen begruesst. -> War aber nichts...
Ich wartete etwa eine Stunde und liess sie sogar ausrufen, aber weiterhin nichts...
Etwas nervoes machte ich mich auf den Weg in ein Internet-Cafe des Flughafens, um die Natelnummer, die sie mir per Mail geschickt hatte herauszusuchen, damit ich sie anrufen konnte.
->Muenztelefon (Mein Natel funktioniert natuerlich nicht in Japan X-)
->Nr. waehlen
->Sie nimmt ab (Im Nebel meiner Verzweiflung klang ihre Stimme gar goettlich ;-)
Bis wir nun aber wirklich gefunden hatten, musste ich sie von drei verschiedenen Muenztelefonen anrufen; wir kreisten uns sozusagen immer enger ein.
Ich ersaehte eine blonde, junge Frau - die einzige uebrigens weit und breit ;-) - und quatschte sie von hinten an: "Jessy?".
Endlich standen wir uns gegenueber. Und mein Gepaeck fuehlte sich gleich nicht mehr so schwer an ;-)
Auf ging es nun mit der Limousine Nr. 10, womit ein Bus gemeint ist, nach Ikebukuro (1.5h Fahrt fuer 30 CHFr.), wo sich mein Hotel befindet. Natruerlich hielt der Bus aber an einem ganz anderen Ort in der Stadt, als wir eigendlich wollten und so mussten wir uns zu Fuss durch die Gassen schlagen. Da aber Jessy nicht mehr genau wusste, wo mein Hotel war, verliefen wir uns und mussten einige Male wieder umkehren, was mir aber relativ egal war (Hauptsache nicht alleine unterwegs in diesem Wirrwar von Gassen, Strassen und Gebaeuden, die alle nur auf kanschi (japanische Schriftzeichen) angeschrieben sind!!).
Hotel gefunden, einchecken aber erst um 15:00.
Immerhin konnte ich schon einmal mein Gepaeck abgeben (22kg Tauchausruestung, 17kg Kleider unsw. und 8kg Handgepack X-).
Da Chillen im Hotelzimmer gerade nicht moeglich war, nahm mich Jessy mit nach Jimbocho, wo sie auch gleich zur Schule musste (dass sie meinetwegen etwas zu spaet kam wird hier nicht verraten...) und ich mir etwas die Beine vertreten konnte (Jessy wiess mir freundlicherweise den Weg zu einem schoenen Park ganz in der Naehe ihrer Schule).
Auf dem Weg zu diesem Park lernte ich per Zufall NEKO kennen, ein Japaner, der in der Welt herumreist und Stadtplaene zeichnet (dafuer hat er extra immer so ein Rad dabei, das er vor sich her stossen kann und die gegangenen Meter zaehlt). Diese Plaene versucht er dann in Japan wieder irgendwelchen Firmen zu verkaufen (ich glaube nicht, dass er davon leben kann, aber er ist ein lustiger Typ und das Ganze eine geile Idee ;-).
Im Park angekommen, musste ich feststellen, dass sich die Vegetation nicht gross von der unserigen unterscheidet (->waere fuer einen gut vorbereiteten Toursiten ja auch zu erwarten gewesen X-) =>> aber die Tierwelt!!!
Als erstes kraechzten ueberall riesige Raben/Kraehen/Dingens mit sicher 8cm langen Schnaebeln umher und dann, zum Entsetzen meinerseits, hiengen ueberall uebergrosse Spinnennetze mit jeweils einer, in der Mitte lauernden, gruen gelb schwarzen Spinne (den Zebraspinnen sehr aehnlich, einfach laenglicher und etwa handfaechengross)!! #Schauder#
Bis zum Ende von Jessys Unterricht war ich dann zuerst in einer japanischen Tempelanlage und darauf in einem Kriegsmuseum. "schon krass diese Kamikazeflieger!! Und es gab sogar Ein-Mann-Torpedos, -> zu hart!!"
Um 17:00, am vereinbarten Treffpunkt, lernte ich noch ein paar von Jessy's Schulkammeraden kennen (Mari und ihre aeltere Schwester, Jenny, Ka, Mathias, Andre, Oskar...)-> Alles Deutsche und Schweden ;-).
Wir gingen dann alle zusammen etwas essen, wobei ich dann nur die Reisschale, die zu meinem bestellten Salt serviert wurde ass (im Salt hatte es so kleine weisse Wuermer oder Fischchen oder so was und der Dressing war ueberhaupt nicht nach meinem Geschmack... Hoffentlich geht das nicht so weiter X-). Anschliessend gingen die einen noch Bier trinken; ich allerdings, wollte nur noch schlafen. Um 19:00 betrat ich das erste Mal mein Hotelzimmer. Ca. 9 Quadratmeter (incl. Bad), kein Schrank, nichts in der Minibar und nur japanische Sender im Fernsehen. Das alles war mir aber egal, ich wollte nur noch schlafen.
Gute Nacht!

Mein erster Eintrag auf reisen...

Hallo zusammen,
ich melde mich erst jetzt, da ich bis dato einfach nicht dazugekommen bin ;) Mein Handy funktioniert hier nicht, das das ich hier gekauft habe kommt nicht in die Schweiz durch und mein Laptop hat auch irgendeine Macke...
Und versucht mal ein Internetcafe zu finden, wenn alles so angeschrieben ist,
als ob man sich auf einem fremden Planeten befaende!!

Dieser Eintrag dient nur als kleines Zeichen, dass es mir gut geht und ihr euch keine Sorgen machen muesst. Mit dem Tagebuch ansich werde ich sobald wie moeglich starten. Erst aber muss ich mir einen neuen Akku fuer meien Laptop besorgen; vielleicht funktioniert er dann wieder...

Aja, wer lust hat, kann versuchen mir eine sms zu schreiben. Anscheinend kann ich euch Antworten, wenn ihr zuerst schreibt.
Meine Nummer lautet: +81 (0) 80 359 11 791

Ich freue mich!!!
...Und bis spaeter!!!
Euer Yves

Donnerstag, 12. Juli 2007

Tauchferien auf Malta vom 4. - 11.07.2007

Tag 1
Flug oke, bier.
Färe oke, bier.
Hotel voll geil, bier ;-)
Ich bin hier in meinem Hotel angekommen und herzlich von einer schönen jungen Dame empfangen worden. Als Begrüsungsdrink gabs einen Orangensaft (öd). Mein Zimmer ist riesig und hat einen easy Balkon direkt zum Swimmingpool, den ich wohl nie benützen werde, da er doch ziemlich verchlort aussieht. Mein Zimmer ist mit edlen Holzmöbeln ausgestattet und hat einen 80cm Flatscreen an der Wand gegenüber dem Bett! Bis jetzt hab ich ihn noch nicht eingeschaltet, aber ich glaube, das hole ich jetzt nach.
Bis morgen.


Tag 2
Heute bin ich aufgewacht zu soldier von Eminem und das genau um 7:15. Aufgestanden bin ich dann eine halbe Stunde später. Dann erst mal runter zum reichhaltigen Frühstücksbuffet, von dem ich dann aber nur etwas Müesli genommen habe, da ich – keine Ahnung wieso – auf den Speck, die gekochten Eier und den Schinken irgendwie keine Lust hatte.
Um 8:50 ging ich dann mal an die Réception um nach der Tauchschule zu fragen. Die Dame dort hat dann auch gleich angerufen und mich an den Tauchguide weitergegeben, der zum Glück deutsch spricht. Er meinte dann, dass sie in 10min abfahren würden, also musste ich mich ETWAS beeilen :-)
Als ich in der Tauchschule ankam, die zum Glück gleich neben dem Hotel gelegen ist, begrüssten mich Jürgen, der Geschäftsleiter und Hans-Jürgen unser Guide und machten mich mit meinen Mittauchern bekannt. Michael, der heute seinen letzten Tauchgang auf Gozo machte und die beiden Elke’s, die leider schon beide einen Mann und Kinder haben ;-).
Die Tauchgänge waren easy (Details nachzulesen in meinem Logbuch).
Nun, nachdem ich eine Dusche nahm, ein Bier trank, eine Stunde in der Pampa rumgelaufen bin und schlussendlich wieder beim Hotel gelandet bin, mache ich mich langsam parat, um unten was essen zu gehen. (Hoffentlich kann mir jemand sagen, wo heute was abgeht…)
Nachtrag: Nach dem Essen bin ich tot müde ins Bett gefallen, hab mir noch etwas zdf reingezogen und bin dann eingepennt.



Tag 3
8:00 Aufstehen, 1. Tauchgang auf 23 Meter, dann sind Elke und Elke zu mir ins Hotel gekommen und haben, naja etwas zu essen bestellt ;-). Der zweite Tauchgang war auch sehr schön…
Wir haben dann beschlossen, dass ich doch zu den Elkes rüber, auf die andere Inselseite kommen darf und ich hab mich dann in 15min parat gemacht, dass uns Jürgen rüberfahren konnte. Da sich die beiden Medels natürlich auch noch Duschen mussten, ging ich „efäng“ rüber in ihre Stammkneipe und bestellte mir ein Cisk (einheimisches Bier). Nachdem ich dann eine Stunde gewartet hatte, kamen die beiden endlich und bestellten sich je ein Carlsberg (bestimmt kein einheimisches Bier!!). Aus dem einen Bier wurden dann drei und ein Kinnie, das wir dann, mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Bariers, auf der Promenade geniessen durften, bis die Sonne unter ging. Langsam packte uns der Hunger, dachten zumindest die anderen beiden und so gingen wir in ihr Hotel, wo sie natürlich umsonst zu Abend essen konnten; für mich kostete der Spass (etwas Salat, eine Kartoffel und etwas Ratatouille) 8.50, umgerechnet: Viel zu viel!! Was aber durch die durchaus „heimelige“ Atmosphäre (Alles war weiss und ein Mann am Keyboard und eine Operndiva untermalten die sich ständig ändernden Farben der Beleuchtung) wieder wett gemacht wurde X-) Anschliessend gingen wir noch ins OTTER. Dort war es dann schon eher nach meinem Geschmack. Jetzt, nachdem mich zwei sehr nette Herren mit dem Taxi wieder ans andere Ende gebracht haben sitze ich wieder in meinem Hotelzimmer. Ich glaub, ich trink noch nen Schnapps aus der Minibar und geh dann in die Heia.






Tag 4
Schnarch… ring ring… 04:00 und wer ist dran, Stipe. „Ey Yves, wir sitzen gerade im Zug nach Hause. Wie geht es dir denn so? Bist du etwa schon am Schlafen? Wir dachten, dass du mit irgend einer irgendwo „abhängst“?!“ „Mmmm“ „Oke, schlaf weiter, wir lieben dich!“ „Ich liebe euch auch!“
Schnarch… ring ring… 08:00 und wer ist es? Eminem mit Soldier…
Es waren wieder zwei schöne Tauchgänge mit einem feinen Tomaten Mozarella Salat zwischendurch. Ein kleines Bier und ich leg mich hin, damit ich für die Party heute Abend wieder fitt bin. Good dive! Ähm, good night!




Tag 5
Sonntag: Gestern war ich, nach einem ausgiebigen Abendessen, leider nicht mehr im Ausgang, was wohl daran lag, dass ich keine Lust hatte, oder zu Faul war. Heute lag ich nur faul am Pool und hab mich verbrennen lassen. Am Abend schaute ich den Blockbuster auf Pro 7 und dann noch „Soldat James Rayn (Rein, Rine, oder so)“. Das wars. Ach ja, ich hab mir das Abendessen ins Zimmer bringen lassen. War auch mal schön…



Tag 6
2 Easy Tauchgänge am Blue Hole, bei denen ich zwei riesen Zackenbarsche gesehen und durch enge Tunnel getaucht bin! Den Abend, man merkt meine zunehmende Müdigkeit, verbrachte ich wieder im Hotel. Schreibfaul bin ich auch geworden… ;-)




Tag 7
Heute bin ich wie immer um 8:00 aufgestanden und schlang mein Frühstück schnell in mich rein, da ich den beiden Elkes noch auf Wiedersehen sagen wollte. So ging ich um 8:45 den Schleichweg, zum Hafen runter und plötzlich sah ich vor mir eine ca. 1.5 lange, ganz schwarze, gefährlich aussehende Schlange, die aber auch sogleich in einem Gebüsch verschwand. Und schon hatte ich meinen ersten Adrenalin-Schock des Tages! Leider hatte ich den Fotoapparat nicht dabei…
Heute hat mich Hans-Jürgen, mein Tauchguide, mit zu einem Wrack genommen, dass seine tiefste Stelle auf ca. 45m hatte. Das war absolute spitze!! Wir sind durch den Passagiersaal getaucht und in die Brücke. Dann sind wir wieder in Richtung Steilwand getaucht und ich habe noch den *Schwanz* einer ausgewachsenen Muräne gesehen. Kurz vor dem Auftauchen haben wir auf 3m noch etwas rumgeschaut und einige Drachenköpfe, einen Oktopus und einige Gelbringkrabben gesehen. Hoffentlich sind die Fotos was geworden!!
Heute Nachmittag gingen Hans-Jürgen und ich zum Abschluss wieder an den ersten Tauchplatz vom ersten Tag, der nicht Tiefer als 14m ist, damit ich heute nicht wieder all zu kaputt bin und ein paar Bierchen zwitschern kann an meinem letzten Abend hier in Gozo.
Anschliessend habe ich Jürgen und ihn noch zu einem Bier eingeladen, da es mir doch recht viel Spass gemacht hat mit ihnen und ich mich irgendwie revanchieren wollte.
Am Abend, nach einem zweistündigen Nickerchen, ging ich runter zum Hafen, um was leckres zu Abend zu essen. Ich fand ein kleines Restaurant, das gleich am Wasser gelegen ist. Zur Vorspeise gab es einen exzellent gedressingierten Salat und anschliessend Penne mit Tomaten-Basilikum-Sause. Um dem ganzen noch die gewisse Würze zu verleihen, bestellte ich mir einen Grappa. Als meine Tischnachbarn anfiengen, mit Olivenkernen auf herumstreunende Katzen zu zielen, lernte ich Craig und Josie kennen; ein Paar aus England, dass zum Entspannen nach Gozo gekommen war. Wir tranken ein paar Bier zusammen und redeten über Gott und die Welt. Besser hätten meine Ferien nicht Enden können.

Dienstag, 3. Juli 2007

Der Test am Anfang

Ciao zusammen,

Aller Anfang braucht einen Impuls.
Hier ist meiner:




Bald mehr